Häufige Fragen über Lasik

1. Kann man durch die Lasik blind werden?

Nein, denn der Laserstrahl wirkt nur an der obersten Schicht des Auges, in der Hornhaut. Das Auge wird nicht eröffnet. Das Auge wird vor der OP exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf 20% der Hornhautdicke begrenzt. Da die Eindringtiefe nur gering ist, ist eine Verletzung der tieferen Schichten (z. B. Linse, Netzhaut usw.) bei der Lasik nicht möglich.

2. Kann der Laserstrahl das Auge beschädigen?

Nein. Der Laserstrahl führt einen schonenden Abtrag des Hornhautgewebes durch. Die Laserbehandlung erfolgt computergesteuert und wird immer vom Operateur und den Assistenten per Mikroskop und Monitor kontrolliert. Der Ablauf kann zu jedem Zeitpunkt unterbrochen und auch wieder aufgenommen werden.

Der Laser ist außerdem mit einem so genannten
Eyetrackersystem ausgestattet, das dafür sorgt, dass die zu behandelnde Zone immer im Zentrum des Auges liegt. D.h., falls man während der Behandlung das Auge bewegt, steuert der Eyetracker den Laser automatisch nach oder unterbricht die Laserbehandlung.

3. Wird der Sehfehler 100 % -ig behoben?

Der Laser arbeitet bei der Lasik äußerst präzise. Somit ist, abhängig von der Ausgangsrefraktion (dem Grad der Fehlsichtigkeit), eine Korrektur der Sehschwäche bis zu 100% möglich. Geringe Restrefraktionen können mit schwachen Sehhilfen (z.B. für Autofahrten) ausgeglichen werden.

4. Wie oft ist eine Lasik pro Auge möglich?

Die Grenze für eine wiederholte Laserbehandlung ist die Hornhautdicke, denn eine Restdicke von 250 µm (entspricht 0,25 mm) ist aus biostatischen Gründen erforderlich. Bei durchschnittlicher Hornhautdicke ließe sich eine Behandlung mehrfach korrigieren.

5. Wie lange hält die Korrektur der Laserbehandlung durch eine Lasik an?

Prinzipiell hält die Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Lasik oder PRK das ganze Leben. Dies gilt für die Kurzsichtigkeit und die Hornhautverkrümmung. Bei der
Weitsichtigkeit kommt es allerdings zu einem leichten Nachlassen des Effektes im Laufe der Jahre um etwa 1.0 - 1.5 Dpt, je nach Höhe der ursprünglichen Fehlsichtigkeit. Ab 45 Jahren wird die altersbedingte Verschlechterung der Nahsehkraft (Altersweitsichtigkeit) eintreten, sodass eine Lesebrille erforderlich wird. Eine Reduktion der Sehleistung durch Wachstum des Auges und somit einer Längenveränderung des Augapfels können bei jungen Patienten auftreten und das Ergebnis verändern. Diese Veränderungen sind vom Betrag her allerdings meist wesentlich geringer als die vorher bestehende Fehlsichtigkeit.

6. Gibt es Nebenwirkungen?

Nach der Behandlung kommt es zu leichten Beeinträchtigungen der Sehleistung, die in der Regel unerheblich und vorübergehend sind.

Dadurch kann z.B.

- eine vermehrte Blendempfindlichkeit (vor allem nachts)

- die Wahrnehmung von ringförmigen Lichtreflexen um Lichtquellen

- eine reduzierte Sehschärfe in der Dämmerung

für etwa 1-6 Monate auftreten.

Gelegentlich tritt auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl im behandelten Auge auf (Trockenes Auge).


7. Können bei der Lasik eventuell Dauerschäden auftreten ? Wenn ja, welche?

Eine Trübung der Hornhaut durch Vernarbung kann bisweilen als Folge von Entzündungen auftreten. Diese Störung verschwindet im allgemeinen nach einiger Zeit wieder, kann jedoch auch im Rahmen einer Nachbehandlung mit dem Laser entfernt werden.
Diese Entzündungen sind äußerst selten. Engmaschige Kontrollen nach der Behandlung garantieren eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von eventuellen Komplikationen, in erster Linie auch von Entzündungen, die dann durch den Einsatz von Antibiotika beherrschbar sind. Wichtig sind tägliche Kontrollen bis zum Abschluss der ersten Heilungsphase nach ca. 2 bis etwa 4 Tagen.


8. Gibt es eventuell Spätfolgen durch die Lasik und können diese schon zum jetzigen Zeitpunkt beurteilt werden?

Spätfolgen sind nach heutigen Stand der Erkenntnisse ziemlich unwahrscheinlich und nicht zu erwarten, allerdings auch nicht 100% -ig auszuschließen.


9. Was kann im schlimmsten Fall bei einer Lasik passieren?

Als seltene aber mögliche Effekte der Laserbehandlung bei einer Lasik sind zu nennen:

- Es wird nicht die volle Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt.

- Durch einen zu starken bzw. schwachen Behandlungseffekt kann es zur Über- oder Unterkorrektur des Auges kommen. Mögliche Abweichungen von der Idealrefraktion können mittels Korrekturbehandlung ausgeglichen werden.

- in sehr seltenen Fällen kann bei entsprechend veranlagten Augen eine Ausdünnung der Hornhaut (Keratektasie) entstehen.

10. Bestehen bei der Lasik Erfahrungen über längere Zeit (Langzeiterfahrungen)?

1985 wurden die ersten Laserbehandlungen bei Fehlsichtigkeit mittels PRK durchgeführt.
Mit den hochentwickelten Lasern der Gegenwart werden mittlerweile weitaus bessere Ergebnisse erzielt als mit den damaligen Geräten. Derzeit ist ein sehr hoher Entwicklungsstand erreicht, in absehbarer Zeit sind keine umwälzenden Neuerungen zu erwarten. Aufgrund der guten Ergebnisse und der nun vorliegenden Erfahrungen sind die gängigen Behandlungsmethoden mit dem Excimer-Laser von Fachgremien anerkannte wissenschaftliche Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit.

11. Wie lange dauert eine Laserbehandlung mittels Lasik-Methode?

Die Vorbereitungszeit beträgt ca. 20 - 30 Minuten, die eigentliche Behandlung (Lasereinsatz) dauert im Regelfall nur wenige Minuten.

12. Wie lange dauert die Nachsorge?

Die Nachsorge kann bis zu 3 Monate dauern (Augentropfen usw.). In der ersten Woche sind Untersuchungen besonders wichtig. Nach der Abheilung des Auges erfolgen die Arztbesuche dann in größer werdenden Abständen.


13. Welcher Zeitabstand liegt zwischen den Lasik-OP´s der beiden Auge?

Je nach Indikation und Behandlungsart werden beide Augen an einem, oder an verschiedenen Tagen behandelt.


14. Wie lange dürfen Kontaktlinsen vor einer Lasik-OP nicht getragen werden?

Harte Kontaktlinsen sollten 2 Wochen, weiche Linsen mindestens 1 Woche vor der Operation nicht mehr getragen werden.


15. Wie lange ist man nach einer Lasik-Operation arbeitsunfähig?

In der Regel ist man je nach Behandlungsmethode 1-4 Tage arbeitsunfähig. Für die Genesungstage kann Ihr Augenarzt Ihnen leider keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, da es sich aus Sicht der Krankenkassen um einen
komfortmedizinischen Eingriff handelt. Ihre Urlaubsplanung sollten Sie somit in die Zeitplanung der Operation integrieren.


16. Hat man bei der Behandlung durch Lasik oder PRK Schmerzen?

In der Vorbereitungsphase der Behandlung erhält der Patient Augentropfen, die für eine schmerzfreie Behandlung sorgen. Bei Patienten die mit der
PRK-Methode behandelt wurden, können vereinzelt (je nach Schmerzempfindlichkeit) in den ersten Tagen Schmerzen auftreten die mit Schmerzmitteln gut therapiert werden. Die Behandlung nach der LASIK-Methode ist dagegen schmerzfrei und somit angenehmer für den Patienten.


17. Was zahlt die Krankenkasse bei einer Lasik-OP oder einer PRK?

Private Krankenkassen übernehmen selten die Gesamtkosten. Die Kostenübernahme ist vom Einzelfall abhängig. Gesetzliche Krankenkassen zahlen die Behandlung nicht. Die Kosten können im Regelfall aber steuermindernd in Ansatz gebracht werden (besondere Gesundheitskosten).


18. Gibt es eine Altersgrenze?

Das Mindestalter für eine Laserbehandlung mit dem Excimer-Laser ist die Vollendung des 18. Lebensjahrs. Mit Einsetzen der Altersweitsichtigkeit (ca. ab dem 45 Lebensjahr), wenn eine kontinuierliche Verschlechterung (Hyperopisierung) stattfindet, kann die Effektivität der Behandlung sinken.
Mit zunehmendem Lebensalter wird eine Trübung der Augenlinse wahrscheinlicher (Grauer Star/Katarakt). Bei der dann evtl. notwendig werdenden Kataraktoperation kann eine bestehende Fehlsichtigkeit durch eine entsprechende Kunstlinse korrigiert werden.


19. Was ist mit bzw. bei altersbedingter Sehschwäche?

Die Altersfehlsichtigkeit (Presbyopie) ist bisher noch nicht zufriedenstellend mit Lasik oder PRK korrigierbar.

20. Was
kostet eine Augenlaser-Behandlung durch Dr. Hanuschik?
Lasik oder PRK pro Auge ab 1.100,00 EUR in Abhängigkeit von der Dioptriezahl und der Hornhautverkrümmung. Aufpreis für Femto-Lasik 400,00 EUR. Finanzierung oder Ratenzahlung möglich.

21. Warum soll ich nicht zu einem billigeren Anbieter gehen?

Bei einer Augenlaserbehandlung mit Lasik oder PRK sollten Sicherheit und Modernität des Augenlasers, Erfahrung des Operateurs, Genauigkeit der Ergebnisse und die Patientenzufriedenheit die Maßstäbe sein, an denen sich der Operateur und das Laserzentrum messen lassen sollten, nicht der Preis. Wenn Sie eine Augenlaserbehandlung im Ausland machen lassen, sollten Sie sich vorher über die
zusätzlichen Kosten für die unbedingt notwendigen Nachuntersuchungen informieren.

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